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    Wissender Avatar von WoWe
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    Es gibt nur wenige (billige) µSDHC in der Bucht, die kein fake sind, z. B. die von Qumox. Jedenfalls "funzt" die pseudo32/defacto14GB-Karte im E3240. Hier das Testprotokoll dieser Karte:

    Ergebnis h2testw: Achtung: Nur 31991 von 31992 MByte getestet. Der Datenträger ist wahrscheinlich defekt. 14,6 GByte OK (30658295 Sektoren) 16,6 GByte DATEN VERLOREN (34859273 Sektoren) Details: 0 KByte überschrieben (0 Sektoren) 0 KByte leicht verfälscht ( 8 Bit/Sektor, 0 Sektoren) 16,6 GByte mit Datenmüll (34859273 Sektoren) 0 KByte mehrfach genutzt (0 Sektoren) Erster Fehler bei Offset: 0x00000003a79dee00 Soll: 0x00000003a79dee00 Ist: 0x4495bacde830907b H2testw Version 1.3 Schreibrate: 6,92 MByte/s Leserate: 2,00 MByte/s H2testw v1.4
    Mehr kann ich zu der µSD nicht mehr sagen - die steckt schon eine ganze Weile im E3240 im Oldtimer meines Schwiegersohns.

    Eins ist diesen fakes gemeinsam: h2testw schreibt Testdateien á 1GB auf die Karte, bis diese (entsprechend Kapazitätsangabe) voll ist. Das geht offensichtlich clusterweise, da ich schon eine ganze Reihe dieser fakes in der beschriebenen Weise einigermaßen nutzbar gemacht habe: Die Testdateien, die h2testw als ok meldet (das sind immer die ersten!), lösche ich, die anderen bleiben drauf - mit Schreibschutz und ausgeblendet.

    WIN10 bietet beim Formatieren Zuordnungseinheiten 16, 32 und 64KB sowie "Standardgröße" an. Letztere habe ich gewählt.

    Die Größenangabe auf den Fakes stimmt übrigens immer mit der überein, die der interne Controler meldet.
    Ich habe hier noch eine grauslig miese 1GB: Lt. h2testw sind nur 80MB (!) ok - der Rest kann zwar gelesen werden, enthält aber nur Datenmüll. chkdsk sagt dazu
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	chkdsk_1GBfake.jpg 
Hits:	13 
Größe:	55,1 KB 
ID:	8279
    und h2testw befindet
    Der Datenträger ist wahrscheinlich defekt. 83,5 MByte OK (171063 Sektoren) 886,4 MByte DATEN VERLOREN (1815497 Sektoren) Details: 0 KByte überschrieben (0 Sektoren) 0 KByte leicht verfälscht ( 8 Bit/Sektor, 0 Sektoren) 886,4 MByte mit Datenmüll (1815497 Sektoren) 0 KByte mehrfach genutzt (0 Sektoren) Erster Fehler bei Offset: 0x0000000005386e00 Soll: 0x0000000005386e00 Ist: 0x00ebb50bc0f25fd7 H2testw Version 1.3 Schreibrate: 6,88 MByte/s Leserate: 9,66 MByte/s H2testw v1.4

    Der langen Schreibe kurzer Sinn: Ein wirklicher SD-Test muß die Karte komplett beschreiben und die geschriebenen Daten zurücklesen/vergleichen. Genau das macht h2testw. CHKDSK und andere BS-internen Checks fragen nur den Controler ab!
    Geändert von WoWe (12.12.2019 um 19:40 Uhr)
    cu - WoWe

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  3. #12
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    Zitat Zitat von WoWe Beitrag anzeigen
    Ein wirklicher SD-Test muß die Karte komplett beschreiben und die geschriebenen Daten zurücklesen/vergleichen. Genau das macht h2testw. !
    Ist unstrittig.

    Bei meinen Fragen bezüglich CHKDSK ging es mir nicht um den Test der SD.

    Dazu ist das Tool bei SD- und MMS-Karten sowie USB-Sticks als auch SSD-Festplatten nicht geeignet. Es kann keine gefakten Speicherbereiche sicher erkennen.

    Ich wollte wissen welche Daten im Bootsector und Root-Verzeichnis eingetragen sind, das geht am einfachsten mit CHKDSK. Die Dateisystem-Module der Betriebssysteme arbeiten mit diesen Angaben.

    Zitat Zitat von WoWe Beitrag anzeigen
    CHKDSK und andere BS-internen Checks fragen nur den Controler ab!
    CHKDSK liest keinen Controller aus, sondern den Bootsektor und die Verzeichnisse!
    Die Controller der Speicherkarten werden m. W. nur von Partitionier- sowie ganz speziellen Hardware-Tools ausgelesen!

    edit: Welche BS-internen Checks den Controller lesen müsste man im Einzelnen erörtern.

    Um mit solch gefakten Speichermedien arbeiten zu können, müssen diese nicht vorhandenen Speicherbereiche von der Benutzung durch das BS ausgeschlossen werden. Dazu
    - entweder in den Masterbootrecord, Bootsektor und das Rootverzeichnis die wirklich vorhandene Größe eintragen. Das erreicht man u. a. indem man auf der SD eine Partition anlegt bzw. die vorhandene Partition verkleinert (z. B. mit dem windowsinternen "DiskPart" oder dem MiniTool Partition Wizard Free Edition) und dann ganz normal formatiert.
    - Oder die nicht vorhandenen Cluster in der FAT als defekt kennzeichnen.
    - Oder die nicht vorhandenen Cluster im Verzeichnis mit Pseudodatei belegen.

    Zitat Zitat von WoWe Beitrag anzeigen
    Die Testdateien, die h2testw als ok meldet (das sind immer die ersten!), lösche ich, die anderen bleiben drauf - mit Schreibschutz und ausgeblendet.
    Pseudodatei ist die einfachste Möglichkeit.

    edit: Eine Partition mit der tatsächlichen Größe ist aber die Beste, da dann jedes Betriebssystem nur mit diesen Clustern arbeitet.
    Geändert von B-M-N (14.12.2019 um 18:03 Uhr) Grund: ergänzt (durch "edit" gekennzeichnet)
    Gruß B-M-N

  4. Folgender Benutzer sagt Danke zu B-M-N für den nützlichen Beitrag:

    WoWe (13.12.2019)

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