Abkürzungen Begriffe Formate

Aus GoPalWiki

(Weitergeleitet von FM-Transmitter)
Wechseln zu:Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungen

In diesem Abschnitt werden die Abkürzungen und Kürzel aufgeführt, die die User des Wikis und Forums benutzen.

Es handelt sich also nicht um allgemein verbindliche Abkürzungen.

AC

bedeutet Active Cradle.

AS

Damit ist das PC-Tool ActiveSync gemeint.

BT

steht hier im Wiki als Abkürzung für Bluetooth.

CR

So wird hier im Wiki der Speicherkartenleser abgekürzt.

CV

Damit ist der ContactViewer gemeint.

DTM

ist eine Abkürzung für Digital-Terrain-Mapping und steht für das Zeichnen von "realitätsnahen Höhenunterschieden der Umgebung" im Kartenmaterial

EV

steht für ExitView, die grafische Darstellung von realistischen Autobahnabfahrten

FB

steht im Wiki für beliebige Fernbedienungen. (z.B. LFB)

FF

In diesem Wiki verwendete Abkürzung für FormatFlash aus dem CleanUp-Menu.

GoPal

wird hier im Wiki und Forum als Abkürzung für die Software "GoPal Navigator" von Medion benutzt.

HR

Damit ist ein HardReset gemeint.

LFB

wird hier im Wiki als Abkürzung für Lenkradfernbedienung verwendet.

MFD

wird hier als Abkürzung für das virtuelle interne "Plattenlaufwerk" \My Flash Disk\ benutzt. Die Flash Disk ist ein Teil des internen Speichers.

MSM

wird als Abkürzung für Massenspeichermodus (Massstoragemode) verwendet.

OD

wird hier im Wiki und Forum als Abkürzung für die Software "GoPal Outdoor Navigator" von Medion benutzt.

Pocket PC

wird hier als Abkürzung Pocket Personal_Computer benutzt.

PPC

wird hier als Abkürzung Pocket Personal_Computer benutzt.

SN

Steht als Abkürzung für Static Navigation.

SR

wird hier im Wiki als Abkürzung für SoftReset verwendet.

TG

wird hier im Wiki als Abkürzung für den Travel-Guide verwendet.

Begriffe

Hier findet ihr die allgemein gültigen Begriffe und Abkürzungen.

3D-Kompass

Der elektronische 3D-Kompass, so wie er aktuell nur im S 3857 eingebaut ist, bildet per Hard- und Software den realen Kompass nach, der um 3 Achsen rotiert. Zur Kalibrierung reicht es aus, wenn das Gerät, auf einer horizontalen Ebene liegend, in Form einer "8" bewegt wird.

Almanach

Ein Datensatz, der die Informationen über die Umlaufbahnen aller Satelliten, Faktoren für die Uhrzeit-Korrektur und atmosphärische Verzögerungsparameter enthält. Diese Daten werden von jedem Satelliten übermittelt, um eine schnelle Erfassung der momentan verfügbaren Satelliten zur ermöglichen.

Barometer

Messgerät zur Bestimmung des Luftdrucks. Genaueres dazu könnt ihr hier in Wikipedia nachlesen.

Bluetooth

Es ist eine Funkübertragung zwischen verschiedenen Geräten über eine kurze Entfernung. Es gibt verschiedene Standards, am meisten wird zur Zeit 2.0 eingesetzt. Genaueres auf Wikipedia

Ephemeriden

Die Vorhersagen der momentanen Satellitenpositionen, die in der Datennachricht übermittelt werden. Sie bestehen aus einer Liste der genauen Positionen eines Himmelskörpers als eine Funktion der Zeit. Die Daten können in Echtzeit als "übertragene Ephemeriden" (broadcast ephemeris" oder nach berechnet als "präzise Ephemeriden" (precise ephemeris) vorliegen. Die Gültigkeit der Ephemeriden für einen Satelliten beträgt max. 30 Minuten. Danach müssen neue Ephemeriden empfangen werden.

ExitView

die grafische Darstellung von realistischen Hinweisschildern zu den jeweiligen Autobahnabfahrten, so wie sie auch in der Praxis zu sehen sind

FM-Transmitter

Wenn Sender (Transmitter) und Empfänger (UKW-Radio) auf eine gemeinsame Frequenz im UKW-Band (Band II) eingestellt sind (sinnvollerweise ein Bereich, auf der kein Radiosender zu empfangen ist), werden Routingansagen und/oder Musik als frequenzmodulierte Signale vom Navi gesendet und als Radiosignale über die bordeigenen Lautsprecher ausgegeben.
Während es herkömmliche Radiosender bei der Sendeleistung auf einige Kilowatt bringen (sie müssen damit aber auch ganze Städte und Regionen abdecken), ist hierbei die Leistung auf max. 50 Nanowatt (nW) beschränkt (gesetzlich erlaubter Betrieb seit Februar 2006). Das reicht gerade einmal für drei bis fünf Meter zwischen Transmitter und Empfänger (Radioantenne), ist aber im Auto völlig ausreichend.
Der Vorteil bei dieser kabellosen Variante liegt auf der Hand, der gravierende Nachteil ist der während dieser Zeit geblockte Radioempfang (kein Verkehrsfunk). Auch kann es passieren, dass bei Überlandfahrten häufig die Frequenz gewechselt werden muss.

GPS

ist eine Abkürzung und steht für Global Positioning System. Weiteres dazu auf Wikipedia und auf KOWOMA.

GPS-Empfänger

Ein Modul der die Signale der geostationären Satelliten empfangen und verarbeiten kann. Es gibt zwei Hauptgruppen, die mit unterschiedlichen Formaten arbeiten, einmal das NMEA Protokoll und die anderen mit SIRF Protokoll. Für den Anschluss externer Zusatzantennen siehe MMCX.

GPS-Pro

Medion bezeichnet so die Funktion der GoPal Software "Kopplung des GPS-Navigationssystem mit einem Inertialen Navigationssystem.

Bei Abriss des GPS-Signals wird aufgrund der fahrzeugspezifischen Bewegungen, die durch ein in den PNA eingebautes Gyrometer erfasst oder durch Gyro-Simulation berechnet werden, weiterhin eine zuverlässige Positionsbestimmung durchführt.

Sie sorgt so bei GPS-Signalunterbrechung (Tunnel, Straßenschluchten etc.) für genaueren Fahrtanweisungen.

GSM

Global System for Mobile Communications ist aktuell der weltweit am meisten verbreitete Mobilfunk-Standard für volldigitale Mobilfunknetze (Telefonie, Datenübertragung). Weitere Infos dazu gibt es auf Wikipedia.

Gyro

ist keine Abkürzung, sondern ist nur die griechische Bezeichnung für einen Kreisel. Wird aber hier als Abkürzung für Gyroscope benutzt. Genaueres dazu könnt ihr hier in Wikipedia nachlesen.

Gyroscope

ein Sensor zur Messung der Winkelgeschwindigkeit. Mehr dazu im englischen Wikipedia. Er erfasst bei Einbau in ein Navigationsgerät die Richtungs- und Bewegungs- und Geschwindigkeitsänderungen des Navis und damit des Fahrzeugs oder der Person.

Gyrosimulation

Bei Nichtvorhandensein eines Gyroscope kann dieses durch Software in Navigationsgeräten simuliert werden. Es wird dabei angenommen, dass die zuletzt gefahrenen Geschwindigkeit beibehalten und die geplante Route nicht verlassen wird (das Fahrzeug auf der geplanten Route weiterfährt).

Es kann auch nachträglich in GoPal implementiert werden, siehe dazu GoPal 4 Gyrosimulation.

Gyrometer

Dieser Sensor misst Drehungen oder die Änderungen einer Drehbewegung. Mehr Infos dazu gibt's auf Wikipedia. Es gibt verschiedene Gyrometer. In Bezug auf Navigationsgeräten ist eigentlich nur das Gyroskop interessant.

Inertiales Navigationssystem

bestimmt die eigene Position und Geschwindigkeit, ohne dass ein Bezug zur äußeren Umgebung erforderlich ist. Ausführliches unter Inertiales_Navigationssystem bei Wikipeda.

InstantFixII

Dies ist eine von SiRF Technology Holdings weiterentwickelte Version der SiRFInstantFix™-Technik, mit der SatFix-Zeiten im Optimalfalle von 5 sec. realisiert werden können. Ältere Navi-Geräte können mittels Flash-ROM Update auf die neue Technik aktualisiert werden.

Weitere Infos auch hier oder - auf Englisch - bei SiRF Technology.

Koordinatensysteme

  • Dezimal- und Gradschreibweise (Globales Koordinatensysteme)
    Dieses Format wird meistens bei normalen Navigatiossystemen benutzt
  • WSG84 (World Geodetic System 1984)
    Dieses Format benutzen Feuerwehr und Rettungsdienste
  • ETRS89 (European Terrestrial Reference System 1989)
  • UTM (Universal Transversal Mercator) Koordinaten (E,N)

Weiterführende Erklärung zu Geographische Koordinaten Wikipedia

IPX7

International Protection (Internationale Schutzklasse), Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen in Wasser. Genaueres in Wikipedia unter IPX7.

Lat

Abkürzung für Latitude, Breitengrad (nördlicher oder südlicher)

Lon

Abkürzung für Longitude, Längengrad (östlicher oder westlicher).

Map-Matching

Das ist ein Verfahren, dass die Positionsangabe im Navigationsgerät auf die nächstgelegene Straße mit korrekter Fahrtrichtung korrigiert, auch mit Map-Catcher oder Road-Snapper bezeichnet.

Massenspeichermodus

ASM MSM Mode.png
Bei aktuellen PNAs kann neben der AS-Verbindung (Standard) auch eine bei Datentransfers schnellere und zuverlässigere Verbindung gewählt werden (nach SR durch Klick auf das blaue HD-Icon), bei dem der PNA als externes Laufwerk in den Datei-Explorer eingebunden wird. Der PNA muss dazu mit dem PC über USB verbunden sein.

Im Massenspeichermodus (engl. Massstoragemode) wird die Ordnerstruktur vom MFD und wenn vorhanden von einer im Navi befindlichen SD angezeigt. Unter AS wird die komplette Ordnerstruktur vom Navi angezeigt.

MCX

MCX-Steckverbinder (Miniature CoaX), sind kleine (3,5 mm Durchmesser) koaxiale Steckverbinder. Weitere Infos u.a. bei Wikipedia

MMCX

Dieser Anschluss steht für Micro Miniature Coax, einer sehr kleinen, koaxialen Steckverbindung (3 mm Durchmesser) für handesübliche, externe GPS-Zusatzantennen. Diese bieten sich z.B. an, wenn wegen bedampfter Frontscheiben oder einem Überbau des Fahrerhauses bei einem Wohnmobil (Alkoven) kein ausreichender oder stabiler GPS-Empfang erreicht werden kann. Diese Zusatzantennen sind schon für unter 15,- € zu erhalten: PDA MAX.

NMEA

National Marine Electronics Association ist ein Übertragungsstandard im maritimen Bereich mit unterschiedlichen Protokollen im Textformat (ASCII) und wird hauptsächlich im Bereich der Navigation zum Datenaustausch zwischen versch. Geräten genutzt. Mehr dazu hier unter NMEA.

Outdoor

Bei dem Begriff "Outdoor" (deutsch "Im Freien") hat wohl fast jeder ein anderes Bild vor Augen: Ob man nun an einen Überlebenskampf im Dschungel denkt, Freeclimbing, mit dem Mountainbike durch die Wildnis, Bergsteigen, Skifahren, Geocachen oder einfach nur wandern.
All diese Dinge haben eines gemeinsam: Sie finden fast immer jenseits der Straßen statt.
Da all diese und noch viel mehr Beispiele unter dem Thema Outdoor zusammengefasst werden kann man sich vorstellen, dass die Ansprüche an solche Geräte und auch der Software extrem unterschiedlich sind!

Overlay

Damit wird eine Sammlung von einzelnen POIs bezeichnet, die derselben Kategorie zugeordnet sind.

PDA

Ein Personal Digital Assistant (persönlicher digitaler Assistent) ist ein kompakter, tragbarer Computer, auf denen ein vollwertiges, mobiles Betriebssystem installiert ist (Windows Mobile, Symbian, Android, etc.). PDAs können Office-Dateien verarbeiten. Mehr dazu auf Wikipedia PDA

PNA

Portable Navigation Assistant (tragbarer Navigationsassistent) oder Personal, Navigation Assistant (persönlicher Navigationsassistent) sind kleine, nur auf die Navigation spezialisierte, mobile Computer.

Es sind im Prinzip PDAs, in denen die spezielle Hardwaremodule und Sensoren für die Navigation intern eingebaut sind, im Wesentlichen GPS-Empfänger oder/und Gyroscope.

Meist, heute fast nur noch, haben die Betriebssysteme der PNAs nur die Treiber und Bibliotheken (DLLs) an Bord, die für den Betrieb dieser Navigationssoftware unbedingt benötigt wird. Als Betriebssystem kommt bei Medion üblicherweise ein abgespecktes "Windows Mobile", ein sog. "CE Core", zum Einsatz. Dadurch konnte der Preis für die PNAs gesenkt werden, da die Lizenzgebühren für Windows_Embedded natürlich geringer ausfallen. Nebenbei wurde damit die Echtzeitverarbeitung verbessert und die Stabilität des Systems erhöht. Das bedeutet auch, dass zusätzliche Software auf solchen PNAs nur dann lauffähig ist, wenn diese sehr klein sind und ihre zur Laufzeit benötigten Libraries bereits mitbringen.

Es gibt aber auch PNAs auf Linux-Basis (TomTom).

Mehr dazu auf Wikipedia unter Mobiles Navigationssystem.

Kleiner Exkurs: Nach dem Setup kann es beim Aufruf installierter Programme zu einer Fehlermeldung kommen, die da lautet: "Cannot find "Datei xyz" (or one of its components). Make sure the path ...". Das bedeutet, es fehlen weitere Dateien, Bibliotheken, etc.
Welche genau ein Programm zur Laufzeit benötigt, kann man sich mit diesem Tool (auf dem PC installiert und dort das [program].exe analysieren) anzeigen lassen: Dependency Walker und auch hier Systembibliotheken
Auch via AS vom PC aus direkt auf dem PNA geht es mit dem "Process Viewer" (POViewP.exe) von "Pelles C" oder dem analogen Tool von "eMbedded Visual C++ 4.0", dem "Remote Process Viewer" (CEPVIEW.EXE).

PND

Personal Navigation Device (persönliches Navigationsgerät) ist die Bezeichnung anderer Hersteller für PNA.

PayTMC

Andere Bezeichnung für TMCpro.

Poi

Ein Point of interest (auch OVI - Ort von Interesse genannt) ist ein über Koordinaten definierter Punkt in der Navi-Karte und üblicherweise in Kategorien (Tankstellen, Hotels, Apotheken, Aussichtsplattformen,...) geordnet, Overlays genannt. Siehe auch -> POI.

Pocket Personal Computer

sind kleine tragbarer mobile Computer. Es sind PDAs, auf denen als Betriebssystem eine spezielle Windows-Version (Windows Mobile bzw. - seltener - Windows CE) installiert ist. Auf diesen kann natürlich, neben anderen Anwendungsprogrammen, auch die GoPal Navigationssoftware (sogenannte "Vollversion") installiert werden.

Port-Splitter

Siehe hierzu Splitter und VSP.

RAM

Abkürzung für Speicher mit wahlfreiem Zugriff, (random-access memory). Dieser Speicher findet im PNA und PDA als Arbeitsspeicher Verwendung. Er wird beim PNA "flüchtiger interner Speicher" genannt. Eine sehr detaillierte Beschreibung über den PNA-Speicher (extern , intern, flüchtig, nichtflüchtig), kannst du hier nachlesen.

ROM

Abkürzung für Speicher mit nur Lese Zugriff, (read-only memory). Dieser Speicher findet im PNA und PDA als BIOS und Betriebsystem-Speicher Verwendung. Er wird beim PNA "nichtflüchtiger interner Speicher" genannt. Eine sehr detaillierte Beschreibung über den PNA-Speicher (extern , intern, flüchtig, nichtflüchtig), kannst du hier nachlesen. Im ROM des PNA sind nur die WinCE-Bestandteile vorhanden.

Sat-Fix

bedeutet, dass das Navi stabil die GPS-Daten empfängt. Den PNA dazu im Vorfeld der Fahrt, denn während der Fahrt im Auto kann es unmöglich sein, auf ein nach Süden ausgerichtetes Fensterbrett, Balkontisch, etc. (freie Sicht ist wichtig!) legen, bis für einige Minuten stabiler Sat-Empfang gewährleistet ist.

GPS basiert auf derzeit 30 aktiven Satelliten, die sich in einem Orbit von etwa 20.000 km befinden. Jeder Satellit sendet permanent digitale Signale, welche dann von den Endgeräten verarbeitet werden können und durch die Laufzeitdifferenzen der Signale lässt sich die aktuelle Position und Geschwindigkeit des Empfängers ermitteln. Diese Signale bestehen - grob gesagt - aus dem CA-Code (für die zivile Grob-Positionsbestimmung) und dem PY-Code für militärische Zwecke und der Navigation Message. Letztere Infos sind entscheidend für den Sat-Fix. Können von der GPS-Maus (-Empfänger) die Daten dreier - Satelliten ausgewertet werden, dann spricht man von einem 'Sat-Fix'. Und wie lange der Fix dauert (je nach Örtlichkeit ist mit etwa 45 min. zu rechnen), hängt von mehreren Faktoren ab, u.a von der Frage, wie aktuell Almanach und Ephemeriden sind und natürlich der Sat-Konstellation, die nicht geostationär sind, sich also in Kreisbahnen bewegen. Zur Genauigkeit der Positionsbestimmung siehe Erläuterungen zu HDOP.

Seamless Navigation

Der Begriff beschreibt einen fließenden bzw. übergangslosen Wechsel des Routings üblicherweise über nationale Ländergrenzen hinweg. Der Hinweis erfolgt besonders bei Einzelkarten, wo dann bspw. nicht an der Grenze die Karte gewechselt werden muss.

SiRF

siehe InstantFixII

Smartphone

die Kombination aus Mobiltelefon und PDA.

Splitter

Ein Splitter ist ein Programm, welches einkommende (hier speziell GPS- und TMC-)Signale aufspaltet und parallel auf weiteren (virtuellen) Ports (üblicherweise ist Port 1 für TMC, Port 2 für GPS vorgesehen) anderen Programmen (bspw. Glopus, POIObserver) zur Verfügung stellt. Hintergrund ist, das die meisten Programme den Zugriff auf einzelne Ports exklusiv besitzen wollen.

Static Navigation

So bezeichnet man ein Verfahren, das Veränderungen der GPS Position erst ab einer gewissen Geschwindigkeit (ca. 5 km/h) oder einem größeren Ortswechsel (ca. 15-20 Meter) zu lässt.

Dies wurde bei der ersten Generation von Navigationssoftware eingesetzt, um ein Drehen des Positionspfeils bei Stillstand zu vermeiden. Bei aktueller Navigationssoftware ist es nicht mehr notwendig, aber leider immer noch im GPS Empfänger vorhanden.

Um z.B. Geocaching zu betreiben, muss man die Static Navigation abschalten, damit auch die Position laufend aktualisiert wird bei jedem Schritt.

Achtung.gifAchtung: Das ist ein Eingriff in die Hardware und erfolgt auf eigenes Risiko.

Eine Möglichkeit, Static Navigation abzuschalten, bietet StefanDausR mit seinem Koord Tool. Alternativ kann man auch mit "AlpSirf" und "ScreenRotate" die SN abschalten.

Syncronisation

Siehe dazu unter ActiveSync

TMC

Traffic Message Channel (TMC) ist ein digitaler Radio-Datendienst und im Gegensatz zu dem kommerziellen TMCpro oder PayTMC kostenlos.

Alle aktuellen GoPal-PNAs haben einen TMC-Empfänger eingebaut oder es ist ein externer Receiver nachrüstbar (siehe hierzu die Geräteübersicht) und nur die Software entscheidet letztlich darüber, ob auch TMCpro-Meldungen ausgewertet werden können.

Hinweis: Ob die eigene Version auch TMCpro-Infos versteht, kann bei GoPal 3 und GoPal 4 wie folgt geprüft werden:
In der Kartenansicht (Navigation) => 'M' => Werkzeugsymbol => Programmeinstellungen => TMC-Einstellungen. Bei TMCpro ist noch ein Reiter mit TMC-Anbieter (alle oder TMCPro) vorhanden.

Trafficmaster

Trafficmaster ist der kommerzielle TMC-Dienst in England (Wiki-Link), das Pendant von TMCpro in Deutschland.

TSD

Touchless Speach Database. Im TSD-Ordner auf der Installations-CD/DVD befinden sich die Sprachdateien für die Spracherkennung. Diese müssen in den MapRegions-Ordner des Navigationssystems kopiert werden um auf dem Navigationsgerät zur Verfügung zu stehen. Beispielsweise müssen für die Spracheingabe in Deutschland die Ordner CammandTSD und GermanyTSD samt Inhalt aus dem TSD-Ordner der Installations-CD/DVD in den Ordner MapRegions, in dem sich auch die Kartendaten befinden (meist auf der SD-Karte), kopiert werden. Alternativ kann das auch der GoPal-Assistant übernehmen.

TTFF

Time-To-First-Fix ist die Zeit, die vergeht, bis das Navigationssystem (bzw. der GPS-Empfänger / -Receiver) die ersten stabilen GPS-Satellitensignale empfängt (den berühmten Sat-Fix erreicht) was nichts anderes bedeutet als, dass die Position nun wirklich bestimmt wurde und ggf. im Kartenmaterial dargestellt werden kann.

TTS

Mit Text-To-Speech wird ein Feature bezeichnet, wo vorhandene und vorliegende Textnachrichten "vorgelesen" werden. Im Rahmen der Navigation ist damit das Ansagen der Routingmanöver inkl. der Straßennamen gemeint. Weitere Erklärungen und Beispiele gibt's auf der Spezialseite zu TTS (Text-To-Speech).

USB

Der Universal Serial Bus ist in der Ausführung als Mini-USB Typ-B Buchse die Schnittstelle des PNAs zur Außenwelt. Sie dient zum Aufladen des Akku und zur Syncronisation/Übertragung der Daten. Bei den aktuellen PNAs mit einer USB 2.0-Schnittstelle (Transferrate 480 Mbit/s), wie z.B. der P 4445, kann über den sog. Massenspeichermodus direkt über den Datei-Explorer des Computers auf das Dateisystem des PNA zugegriffen werden. Auf dieser Seite ist die PIN-Belegung angegeben. Weitere allgemeine technische Einzelheiten können hier in Wikipedia nachgelesen werden.

V-Trafic

V-Trafic ist der kommerzielle TMC-Dienst in Frankreich (Wiki-Link), das Pendant von TMCpro in Deutschland.

VSP

Die Abk. steht für virtual serial port (Virtueller Serieller Port). Mittels eines Splitter kann eine "neue" serielle Schnittstelle auf dem PNA für das Abgreifen von GPS- oder TMC-Signalen eingerichtet werden.

WMDC

Das Windows Mobile-Device Center (Windows Mobile Geräte Zentrum) ersetzt ab dem Betriebssystem Microsoft Windows Vista das Kommunikationsprogramm ActiveSync und muss in der Version 6.1 installiert sein (im SP1 bereits enthalten).

Bei Windows 7 ist es dem Rotstift zum Opfer gefallen und wird bei Anschluss eines erkannten Mobile Devices (PDA oder PNA) zum Download angeboten. 32Bit-Version - 64Bit-Version

Formate

GPX

steht für das Global Positioning System Exchange Format. Weitere Erklärungen dazu und zur Nutzung unter GoPal kannst Du hier nachlesen.

XML

ist ein Dateiformat (Metasprache) zur Darstellung hierarchisch strukturierter Datensätze in Form von Textdaten in ASCII-Codierung und steht für Extensible Markup Language (etwa „erweiterbare Auszeichnungssprache“). XML wird u.a. eingesetzt zum Datenaustausch und zur Übergabe von Verarbeitungsanweisungen. Programme oder Module, die XML-Dateien auslesen, prüfen und verarbeiten sollen, müssen über einen sog. validierenden XML-Parser verfügen.
GoPal nutzt dieses Format u.a. zur Steuerung des Setups und zum Einlesen von Menuanweisungen.
Weitere Infos dazu findet ihr auf Wikipedia.

Weblinks


Dieser Artikel ist noch lange nicht vollständig.
Ich hoffe das sich weitere User am Ausbau des Artikels beteiligen.
Das Ergänzen des Artikels ist ausdrücklich erwünscht!